Der Schrecken aller Jogger und Sprungsportarten

Die Achillessehne gilt als die stärkste Sehne des Menschen, ist sie doch bei jeder Lauf- und Sprungbewegung enormen Kräften ausgesetzt.

Bänder- und Sehnenverletzungen machen 30 bis 50% aller Sportverletzungen aus

Von einer Degeneration der Achillessehne und damit zusammenhängender Schmerzen, sind jedoch nicht nur Freizeit- und Leistungssportler betroffen, sondern auch Menschen mit einer sitzenden Tätigkeit. Bänder- und Sehnenverletzungen machen 30 bis 50% aller Sportverletzungen aus. Davon entfallen überproportional viele auf Entzündungen oder Schäden der Achillessehne. Man schätzt, dass 24% aller Sportler im Laufe ihres Lebens eine Achillodynie (Tendopathie) erleiden und 10% dieser Patienten einen Riss (Ruptur) der Sehne zu befürchten haben.

Die meisten Achillessehnenprobleme haben nichts mit einer Entzündung zu tun

Die Achillessehne ist von einer stark mit Blutgefäßen durchwirkten Faszie (Paratenon) umhüllt. Sie übernimmt einen Hauptteil der Blutversorgung. Sowie sie – neben dem Schleimbeutel – auch das “Sehnengleiten” möglich macht. Schmerzhafte Veränderungen der Achillessehne können sowohl als nicht-entzündliche Tendopathie verlaufen, bei der sich die Sehne verdickt und versteift, als auch als „Insertions-Tendinitis“, die sich mehr im Zusammenhang mit einer Schleimbeutelentzündung (Bursitis) bemerkbar macht. Der Begriff „Achillodynie“ dient lediglich als allgemeine Bezeichnung für ein „fersennahes“ Schmerzsyndrom, welche durch Überlastungen der Achillessehne zustande gekommen ist.

Die Ursachen einer Achillessehnen-Entzündung liegen noch weitgehend im Dunkeln und die Entstehungsgründe werden kontrovers diskutiert. Neben einer möglichen Fehlstellung im Knöchelgelenk, wird auch eine lokale Durchblutungsstörung (Ischämie) und Sauerstoffmangel (Hypoxie) in Betracht gezogen. Dabei dürfte das blutversorgende Gleitgewebe (Paratenon) eine wichtige Rolle spielen. Bezeichnenderweise finden sich hier meist degenerative Veränderungen. Der Körper versucht offensichtlich, mit der Aussprossung von Blutgefäßen (Neo-Vaskularisation) dem Problem zu begegnen.

Schmerztherapie einer Achillessehnen-Entzündung

In einer Pilotstudie zeigte sich, dass sich die Kollagenfasern der Achillessehne wieder geradliniger ausrichteten und eine Verbesserung der Zugfestigkeit zu erreichen war.

Detaillierte Informationen zu den zugrunde liegenden Studien zur Therapie von Rückenschmerzen erhalten Sie auf der Seite Schmerzstudien

Warum kann unsere Schmerztherapie funktionieren?

Das Wirkmodell unserer Therapielösung für die Schmerzbehandlung ergibt sich vorrangig aus dessen Potential, die Mikrozirkulation anzutreiben. Zudem kann, über die Stimulation des Botenstoffs VEGF, die Gefäßneubildung gefördert werden, was der faszienähnlichen Umhüllungsstruktur (Paratenon) und der sie umgebenden extrazellulären Grundsubstanz zugute kommt. Zwar wirkt unsere Therapielösung auch entzündungshemmend, indem sie die pro-entzündlichen Botenstoffe (Cytokine) herunterregelt. Jedoch ist dieses Merkmal nur für die Insertions-Tendinitis der Achillessehne von Bedeutung.

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