Arthrosen sind keine Verschleißkrankheit

Bei Schmerzen der Gelenke stehen vor allem die Hüftarthrose (Coxarthrose) und Kniearthrose (Gonarthrose) im Vordergrund, nachdem die Gehfähigkeit zu den essenziellen Notwendigkeiten des Alltags zählt.

Schmerz wegen Gelenkknorpelverschleiß ist ein Irrtum

Der eigentlich naheliegende Verdacht, dass es sich bei einer Arthrose um einen „nutzungsbedingten“ Verschleiß der Gelenkknorpel handelt, ein Irrtum. Im Gegenteil; eine häufige Bewegung des Gelenks schützt eher vor einer Arthrose. Ausnahmen sind Sportverletzungen.

Knorpel enthalten keine Schmerzfasern

In den meisten Fällen sind „Arthrose-Schmerzen“ im Knie oder der Hüfte zunächst immer „nur“ Schmerzen der dortigen Haltemuskulatur und Bänder. Fragt man einen Patienten mit einer „Kniearthrose“, wo genau seine Schmerzen liegen, deuten er meistens auf die äußeren Haltestrukturen wie Muskeln und Sehnen. Drückt der Arzt testend auf angezeigte Stelle, reagiert der Patient und äußert dort den starken Schmerz.

Den Beweis zu erbringen, dass nicht der Gelenkknorpel für das Schmerzsymptom verantwortlich ist, ist leicht; denn Knorpel enthalten keine Schmerzfasern. Für den Schmerz trägt allein die Haltestrukturen des Kniegelenks die Verantwortung. Erst dann, wenn kein Knorpel mehr vorhanden ist, z.B. im fortgeschrittenen Stadium, also wenn Knochen auf Knochen reibt, sowie Entzündungen die Situation verschlechtern, reagiert die gut mit Nerven ausgestattete Knochenhaut mit heftigem Schmerz.

Schmerzbedingte Schonhaltung fördert den Knorpelabbau

Mit einer durch Schmerzen erzwungenen Schonhaltung wächst die Gefahr eines Knorpelabbaus. Denn Gelenkknorpel verfügen über keine eigene Blutversorgung, sondern „ernähren“ sich über die Gelenksflüssigkeit („Gelenkschmiere“).

Myofasziales Schmerzsyndrom

Ist die Muskulatur von Knie oder Hüfte nicht besonders gut ausgeprägt, altersbedingt reduziert oder wegen einer Fehlhaltung einseitig gefordert, reagieren die überlasteten Muskelfasern mit einem Notfallprogramm. Sie ziehen sich zusammen, verhärten sich in der Folge und drücken dabei auf Nerven, womit meist ein heftiger Schmerz entsteht.

Ruhigstellung kontraproduktiv

Mit einer Ruhigstellung des betreffenden Gelenks wird zu wenig Gelenksflüssigkeit gebildet. Dadurch wird der Knorpel unzureichend ernährt. Je nach Ausmaß der Bewegungseinschränkung baut er sich bereits innerhalb weniger Wochen erheblich ab. Entzündungen und ein „dickes Knie“ sind dabei die Attribute, die das Problem noch unerträglicher machen.

Knorpelabbau ist nicht Ursache, sondern Folge

Wird von einem länger ruhiggestellten Gelenk ein Röntgenbild angefertigt, wird der behandelnde Orthopäde zurecht auf einen sichtbaren Knorpelabbau verweisen. Jedoch liegt die Ursache immer noch an verhärteten Muskeln und Bändern.

Schmerztherapie von Hüft- und Knie-Arthrosen

Zur Behandlung von Arthrose-Schmerzen existieren klinische Studien, welche die Wirksamkeit unserer Lösung zur Schmerztherapie bei Arthrose objektiv unterstreichen. Selbst in weit fortgeschrittenen Fällen (Stadium III – IV) kann unsere Lösung zu einer merklichen Schmerzreduzierung führen.

Detaillierte Informationen zu den zugrunde liegenden Studien zur Therapie von Hüft- und Knie-Arthrosen erhalten Sie auf der Seite Schmerzstudien

Warum kann unsere Schmerztherapie funktionieren?

Unsere Therapielösung basiert auf einem durchblutungsfördernden Potential. Muskelverhärtungen bzw. das myofasziale Syndrom können mit der Zeit aufgelöst werden. Hierzu trägt auch entscheidend die ausgeprägt entzündungshemmende Wirkung des Verfahrens bei.

Kommt es zu einer Schmerzreduktion bzw. Schmerzbefreiung, beginnt durch die neu gewonnene Beweglichkeit im Gelenk, wieder die Produktion der Gelenksflüssigkeit. Der Knorpel wird durch Bewegung wieder ernährt. Die natürlichen Selbstheilungs- und Regenerationskräfte werden wieder in Gang gesetzt.

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