Spannungskopfschmerzen und Migräne

Spannungskopfschmerzen: Fehlhaltung und muskuläre Verhärtungen
Migräne: Erhöhter Blutdurchfluss und vegetatives Nervensystem

Viele Einflussfaktoren unserer modernen Welt

Stress, Termindruck, Hektik und die ständige Erreichbarkeit, bestimmen nicht allein unsere moderne Arbeitswelt, sondern sind inzwischen bis weit in unser Privatleben hinein vorgedrungen. Gleichzeitig klagen immer mehr Menschen über wiederkehrende Kopfschmerzepisoden und bedienen sich wie selbstverständlich an frei verfügbaren Apothekenprodukten wie Aspirin, Paracetamol oder Ibuprofen. Auch Kinder und Jugendliche bleiben nicht davor verschont, wobei hier mangelnde Bewegung, Schulstress, soziale Medien oder sogar Mobbing zu den möglichen Einflussfaktoren zählen.

Entstehungsverantwortung

Sieht man sich das Krankheitsbild genauer an, tragen Fehlhaltungen und damit verbundene Verhärtungen überlasteter Muskelzüge des Rückens und des Nackens, die größte Verantwortung zur Entstehung von – anfangs kleinsten – schmerzhaften muskulären Verspannungen.

Diese Verspannungen übertragen sich über muskuläre Funktionsketten bis hin in den Schläfen- und Stirnbereich hinein. Die unausweichliche Konsequenz ist, dass es zur Beengung und Quetschung sensibler Nerven kommt. Zugluft oder nächtliches Zähneknirschen können z.B. einen ähnlichen Effekt erzeugen und reihen sich in ein globales “Szenarium”, das den Namen “Spannungskopfschmerzen” trägt, ein.

Migräne – ungewollte Durchblutungssteigerung und Entzündungen bei Entspannung

Während die hinter Spannungskopfschmerzen stehenden Mechanismen plausibel nachzuvollziehen sind, ist bis heute jedoch noch nicht vollständig geklärt, womit eine Migräne zusammenhängt. Zur Migräne werden somit eine Reihe von Entstehungsmodellen diskutiert, von denen zumindest die nachfolgenden Aspekte eine hohe Relevanz besitzen:

Hinter einer Migräne können Durchblutungsstörung stecken:

  • Im Hirnbereich werden Arterien verengt, wobei in der Folge arteriovenöse Anastomosen („Umgehungsgefäße“) ausweichend die eigentliche Aufgabe der Arterien übernehmen.
  • Anastomosen verlaufen durch die nerval gut versorgten Hirnhäute („das Hirngewebe selbst besitzt kein Schmerzempfinden“).
  • Durch die Übernahme der Blutversorgung durch die Anastomosen, die nur “gelegentlich” verwendet werden, ergibt sich eine Irritation der bindegewebigen Hirnhaut.
  • Diese Irritation begegnen Schmerzrezeptoren der Hirnhaut mit einer erheblichen Schmerzreaktion.

An einer Migräne können Entzündungsvorgänge („neurogene Schmerzen“) beteiligt sein:

  • Eine verstärkte Nerventätigkeit führt zur Freisetzung von Entzündungsbotenstoffen.
  • Der Blutdurchfluss wird erhöht.
  • Die Konsequenz ist eine verstärkte Schmerzempfindung im Bereich der sensiblen Hirnhäute.

Bei einer Migräneattacke spielt auch das vegetative Nervensystem eine entscheidende Rolle:

  • Das vegetative Nervensystem arbeitet autonom bzw. unabhängig von Wunsch, Willen und Verstand.
  • Meistens überwiegt das aktivierende System des “Sympathikus”.
  • Der entspannende Teil des Gegenspielers, nämlich der „schüchterne“ Parasympathikus, wird nur in Ruhephasen aktiviert.
  • Bei migräneanfälligen Personen wird stattdessen der Parasympathikus überreagierend aktiviert.
  • Dadurch können Migräneanfälle bevorzugt in Ruhephasen bzw. nach Stressepisoden oder an Wochenenden, sobald sich Belastung reduziert, entstehen.

Schmerztherapie von Spannungskopfschmerzen und Migräne

In einer doppelblinden und Placebo-kontrollierten Studie wurden 82 Patienten mit Migräne, spannungsbedingten, wetterbedingten oder Cluster-Kopfschmerzen über 4 Wochen lang mit unserer Therapie-Lösung zur Schmerztherapie behandelt. Das Ergebnis dieser Schmerzstudie spricht eine deutliche Sprache: 76% der Studienteilnehmer berichteten von einer deutlichen Schmerzbefreiung.

Detaillierte Informationen zu den zugrunde liegenden Studien von Spannungskopfschmerzen und Migräne erhalten Sie auf der Seite Schmerzstudien

Warum kann unsere Schmerztherapie funktionieren?

Zwei wesentliche Therapieeffekte unserer Therapielösung liegen zum einen in der Verbesserung der Mikrozirkulation und zum anderen in der entzündungshemmenden Wirkung. Beide Eigenschaften können bei der Schmerztherapie von Spannungskopfschmerzen oder einer Migräne eine verantwortliche Rolle spielen.

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