Kaum ein anderes Krankheitsbild wird so häufig fehlgedeutet

Obwohl sowohl Männer also auch Frauen von diesem oft fehlgedeuteten Schmerzsyndrom im Becken betroffen sind, unterscheiden sich die Entstehungsgründe des weiblichen Pelvic-Pain-Syndroms („Geburtsschäden“ ) von denen des Mannes.

Kaum ein anderes Krankheitsbild führt so oft zum Orthopäden

Und kaum ein anderes Krankheitsbild wird so häufig fehlgedeutet wie Schmerzsyndrome des Bewegungsapparats. Hier sticht besonders die „Schambeinentzündung“ hervor. Aber auch das Pelvic Pain Syndrom, Schmerzen nach Geburten, schmerzhafte Missempfindungen im Vaginalbereich, oder auch die oft als Hüftarthrose „diagnostizierten“ Schmerzen, scheinen damit verbunden zu sein. Wenn man jedoch den Krankheitsprozess eines myofaszialen Syndroms dahinter sieht, eröffnen sich wichtige Zusammenhänge und damit auch Therapieoptionen.

85 bis 90% der Schmerzen durch Verhärtungen und Verknotungen

Die Bedeutung myofaszialen Gewebes, welches sich als Komplex aus Muskeln (Myo) und sie umgebende Bindegewebshüllen (Faszien) definiert, ist in der Orthopädie von hoher Relevanz. So schätzt man, dass mehr als die Hälfte aller Orthopädie-Patienten von einem myofaszialen Schmerzsyndrom betroffen sind. Ebenso wie im Bereich der Wirbelsäule, den Gelenken oder gelenknahen Arealen der Muskulatur und Muskelansatzpunkte, entstehen 85 bis 90% der Schmerzen durch Verhärtungen und Verknotungen von Muskelfasern und ihrer Faszien. Auch der diffuse Schmerz im Becken, entstammt dem selben Phänomen, nämlich dem sogenannten myofaszialen Schmerzsyndrom.

Die Schmerzen im Beckenbereich entsprechen Kontrakturen kleinster Muskelfasern, die auf sensible Nerven in den Faszienhüllen drücken. Bei der Frau können dadurch z.B. Schmerzen beim Geschlechtsverkehr entstehen. Bei Männern verdichten sich die Hinweise, dass – neben Muskelkontraktionen im Becken – sogar Überlastungen weit entfernter Muskelfunktionsketten dahinterstehen. Die Ursachen, die hinter den Symptomen stecken, sind noch weitgehend ungeklärt. Bei der Frau könnten z.B. geburtsbedingte Veränderungen der Beckenbodenarchitektur die Begründung sein, weil damit eine Überlastung eines Teils der dortigen Muskelfasern die Folge war.

Schmerztherapie des Pelvic Pain Syndroms mit der rPMS-Lösung

Es ist davon auszugehen, dass eine Muskelkontraktur dem Impuls einer additiven verstärkenden Kontraktion folgt, d.h. dass erst durch aktive Anspannung eine Entspannung eingeleitet werden kann. Diese Vorgehensweise basiert auf Experimenten zur isometrischen Muskelkontraktion gegen Widerstand, dass bei 94% der Probanden eine sofortige Schmerzbefreiung und bei 63% eine andauernde Schmerzfreiheit erzeugte. Hinsichtlich der Schmerzbefreiung sind mit der unserer Lösung zur Schmerztherapie durchwegs signifikante Ergebnisse erzielt worden.

Detaillierte Informationen zu den zugrunde liegenden Studien eines Pelvic Pain Syndroms erhalten Sie auf der Seite Schmerzstudien

Warum kann unsere Schmerztherapie funktionieren (rPMS)?

Das Pelvic Pain Syndrom bzw. ein Beckenbodenschmerz hängt in vielen Fällen mit einem myofaszialen Syndrom zusammen. Dies bestätigt sich durch die unsere Therapielösung “rPMS-Therapie”, die in den letzten Jahren erfolgreich bei der Behandlung des Pelvic Pain Syndroms eingesetzt wird. Der therapeutische Lösungsansatz ist, die Mikrozirkulation im Beckenbodenbereich stark zu erhöhen, sowie repetitive Muskelanspannungen sowie Entspannungen in hoher Anzahl beim Patienten zu generieren. Muskelverhärtungen können sich somit nicht mehr halten. In 5 bis 10 Therapiesitzungen von jeweils 15 Min. Behandlungsdauer können in den überwiegenden Fällen die Schmerzen weitgehend gelindert werden oder es kann die Schmerzbefreiung erreicht werden.

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