Schmerzhafter Begleiter eines Diabetes mellitus

Kaum eine Schmerzsymptomatik ist so vielfältig, kann mit soviel verschieden Grunderkrankungen zusammenhängen und ist doch so schwer behandelbar, wie die Polyneuropathie.

Eine große medizinische Herausforderung

Die Behandlung einer Polyneuropathie zählt zu einer der großen medizinischen Herausforderungen, zumal die konventionelle Schmerzbehandlung die Symptome hauptsächlich nur überdeckt und auch mit Nebenwirkungen verbunden ist.

Erkrankung des Nervensystems und weitere Zusammenhänge

Es steht fest, dass es sich bei der Polyneuropathie um eine generalisierte Erkrankung des peripheren Nervensystems handelt. Sie kann jedoch mit einem Diabetes mellitus, dem Alterungsvorgang, Alkoholkonsum, autoimmunen Vorgängen, Vitaminmangel bzw. -Überdosierungen oder bedingt durch eine Chemotherapie etc. zusammenhängen. Leider ist die Situation jedoch so, dass die Medizin noch wenig über die wirklichen Entstehungsgründe der Polyneuropathie weiß.

Kribbeln, brennende Schmerzen und Taubheitsgefühl

Fest steht, dass die Polyneuropathie um so stärker bemerkbar macht, je länger eine Diabetes bereits besteht. Der Anteil einer Polyneuropathie von langjährigen Diabetespatienten (>10 Jahre) bei 50 bis 90%. Die Symptomatik beginnt in den unteren Extremitäten meist mit Kribbeln bzw. mit einem “Ameisenlaufen”. Brennende Schmerzen, die sich als „elektrisierend“ und stechend äußern können, sowie Taubheitsgefühlen in den Füßen, gehören ebenso zu den Merkmalen dieses Schmerzsymptoms.

Gestörte Mikrozirkulation und Fettstoffwechsel

Bei der diabetischen Neuropathie, die sich bei mindestens einem Drittel aller Diabetiker äußert, werden Störungen der Mikrozirkulation, eine Beeinträchtigung des Fettstoffwechsels, oder die Bildung neurotoxischer Proteine verantwortlich gemacht. Auch die Zellkraftwerke, die Mitochondrien, können u.U. geschwächt sein. Die Probleme wirken sich z.B. auch auf die Nervenleitungsgeschwindigkeit von motorischen Nerven aus, da auch die Blutgefäße, welche die Nerven versorgen („vasa nervosum“) geschädigt sind.

Schmerztherapie einer Polyneuropathie

Die Studienlage zum Wirkprinzip unserer Therapielösung zeigt, dass es neben einer signifikanten Reduktion der Schmerzintensität, auch zu einer Verbesserung der Latenzzeit der motorischen Nerven kommen kann, was wiederum mit einer Stimulation zur Neubildung von Blutgefäßen (Angiogenese) für die nervale Versorgung zusammenhängt.

Detaillierte Informationen zu den zugrunde liegenden Studien zur Therapie von Rückenschmerzen erhalten Sie auf der Seite Schmerzstudien

Warum kann unsere Schmerztherapie funktionieren?

Mit unserer Therapielösung, die auf analgetischen (schmerzstillenden), neurostimulatorischen, zellversorgenden (trophischen) und mikrozirkulatorischen Wirkeffekten beruht, eröffnet sich die Möglichkeit, direkt in das komplexe Geschehen einer Polyneuropathie einzugreifen. Neuropathische Schmerzen basieren meist auf einer erhöhten Aktivität geschädigter dünner Nervenfasern, deren Schmerzschwelle deutlich erniedrigt ist. Mit unserer Schmerztherapie besteht nicht nur die Möglichkeit, dass sich diabetische Nervenzellen und Schmerzrezeptoren der Haut regenerieren, sondern auch die Nervenleitgeschwindigkeit motorischer Nerven wieder verbessern kann.

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