Rückenschmerzen – der diagnostische Supergau

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Die orthopädische Sicht von Rückenschmerzen ist eine Aneinanderreihung von Irrtümern, die zu teils fatalen operativen Eingriffen und damit viel Leid bei den Betroffenen führt.

In kaum einem anderen Land der Erde kommt es zu so vielen Rückenoperationen wie in Deutschland, obwohl nach Einholung einer Zweitmeinung annähernd 85% der Rücken-Eingriffe offensichtlich unnötig ist. Dabei haben Kernspin-Studien schon 1990 bewiesen, dass selbst bei völlig beschwerdefreien Personen, also diejenigen, die noch nie über Rückenschmerzen klagten, schwerste Veränderungen an der Wirbelsäule röntgenologisch sichtbar sind.

So lag die Rate der degenerativen Veränderungen der Wirbelsäule von schmerzfreien 20 bis 39-Jährigen bei 34%, zeigten 56% eine Protrusion (Vorwölbung) der Bandscheibe und lag bei 21% ein deutlich sichtbarer Bandscheiben-Vorfall (Prolaps) vor. Und bei älteren Patienten zeigen sich, trotz Beschwerdefreiheit, bei annähernd 100% der älteren Patienten auffällige MRT-Befunde.

Wird demzufolge bei Rückenschmerzpatienten eine orthopädische-radiologische Diagnostik durchgeführt, ist mit einer an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit auch eine „pathologische“ Veränderungen an der Wirbelsäule zu erkennen, die beim Orthopäden oft reflexartig zu einer Operationsempfehlung führt.


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