Das Schulter-Arm-Syndrom ist das dritthäufigste orthopädische Beschwerdebild

Oft werden die Schulterschmerzen auch mit Entzündungen der Sehnen und der Schleimbeutel erklärt, wobei es sich hier jedoch meist, um das gleiche Beschwerdebild handelt.

Eine OP des Schulter-Arm-Syndroms, das man auch Impingement-Syndrom nennt, ist aufgrund der Entstehungsgründe mehr als fraglich.

Eine vielfach angeratene OP bringt kein besseres Ergebnis als sonstige konventionelle Therapien, samt Physiotherapie. Eine aktuelle, randomisierte und Placebo-kontrollierte Studie zeigt auf, dass eine Schulteroperation die Schmerzen nicht besser lindert als ein Scheineingriff (Placebo-OP). Von einer Operation ist deshalb und auch wegen fehlender, wissenschaftlicher Belege abzuraten.

Verbreitetes Unverständnis für muskuläre Geschehen

So wie über 80% der Rückenschmerzen nicht direkt mit Schäden an der Bandscheibe, oder die meisten Gelenkschmerzen nicht direkt mit einem Knorpelabbau zusammenhängen, sind auch Schulterschmerzen nicht auf irgendwelche Sehnenschäden zurückzuführen.

Vielmehr entstehen die Schmerzen überwiegend durch muskuläre Verhärtungen, dem sogenannten myofaszialen Schmerzsyndrom. Damit verbunden sind Entzündungen an den Sehnenansatzpunkten. Dauert eine schmerzbedingte Bewegungseinschränkung länger an, verringert sich der Gehalt an Gelenksflüssigkeit bzw. Gelenksschmiere. Welche in der Folge „eindickt“ und letztendlich das Risiko für eine „Verkalkung“ an den Sehnen erhöht. Deshalb empfiehlt es sich, eine schmerzhafte Schulter möglichst frühzeitig zu aktivieren.

Durchblutungssteigerung und Entzündungshemmung aktiviert Schulter

Dauert eine schmerzbedingte Bewegungseinschränkung länger an, verringert sich der Gehalt an Gelenksflüssigkeit bzw. Gelenksschmiere. Welche in der Folge „eindickt“ und letztendlich zur Verkalkung führen kann. Deshalb empfiehlt es sich, eine schmerzhafte Schulter möglichst frühzeitig zu aktivieren.

Schmerztherapie des Schulter-Arm-Syndroms

In klinischen randomisierten, doppelblinden und Placebo-kontrollierten Studien zeigte sich, dass mit einer Therapie-Kombination aus unserer Schmerztherapie-Lösung und Schulterübungen, eine Schmerzlinderung oder sogar Schmerzbefreiung möglich ist.

Detaillierte Informationen zu den zugrunde liegenden Studien zur Therapie des Schulter-Arm-Syndroms erhalten Sie auf der Seite Schmerzstudien

Warum kann unsere Schmerztherapie funktionieren?

Die therapeutischen Erfolgschancen hängen zum einen mit einer Durchblutungssteigerung und zum anderen mit der gleichzeitigen Entzündungshemmung zusammen. Muskuläre Verhärtungen, die auf Nerven drücken und Schmerzen verursachen, können sich wieder auflösen. Es sollte möglichst frühzeitig mit der Therapie-Anwendung begonnen werden.

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