Schmerzen, wie aus dem Nichts

Für eine Epicondylitis, auch „Tennisellbogen“ genannt, ist es nicht unbedingt notwendig, übermäßigen sportlichen oder handwerklichen Belastungen am Unterarm ausgesetzt gewesen zu sein.

Grundsätzlich vermutet man Reizungen bzw. Entzündungen des Sehnenansatzes am Ellbogen, die manchmal so schmerzhaft sind, dass sogar das Anheben eines Wasserglases problematisch wird.

Obwohl man die Epicondylitis zu den häufigsten „Überlastungssyndromen“ des Armes zählt und theoretisch jede Überanstrengung der Unterarmmuskulatur dazu führen kann, kommen die Schmerzen meist einfach aus dem „Nichts“. Denn bei jedem hat schon mal irgendein Muskel oder irgendeine Sehne beim morgendlichen Aufstehen geschmerzt, ohne sich daran erinnern zu können, dass in den letzten Tagen womöglich eine muskuläre Überlastung stattfand.

Klassisches myofasziales Syndrom

Seriösen Schätzungen zufolge, sind weit mehr als die Hälfte aller Patienten einer orthopädischen Praxis von einem myofaszialen Syndrom betroffen. Als Entstehungsursache werden Überlastungen vermutet, die aufgrund von Fehlhaltungen zu einer Gegenreaktion in Form einer „Dauererregung“ von Muskelfasern führen.

Besonders “statische” Belastungen, welche z.B. bei im Büro tätigen Personen typisch sind, führen zuerst zu einer Aktivierung der langsamen Muskelfasern. Diese werden als erste aktiviert und leider auch als letzte deaktiviert. Diese “kleinen” Muskelfasern neigen sozusagen dazu „zuzumachen“. Psychische Anspannung bzw. Stress kann diese Reaktion noch weiter verstärken.

Die Folge ist eine starke Verhärtung kleiner Muskelstränge, was durchziehende sensible Nerven quetscht. Auch entsteht meist eine lokale Entzündung. Bezeichnenderweise wird dieser Muskelstrang nur mehr minimal durchblutet, was damit schon den Therapieeingriff einer notwendigen Durchblutungssteigerung nahelegt.

Schmerztherapie des Schulter-Arm-Syndroms

Die Studienlage spiegelt wieder, dass durch eine PEMF-Therapie die Schmerzen stärker reduziert und für eine (schmerzfreie) Verbesserung in der Griffstärke sorgen können, als es durch eine Placebobehandlung möglich ist.

Detaillierte Informationen zu den zugrunde liegenden Studien eines Tennisellbogens bzw. eines Golferarms erhalten Sie auf der Seite Schmerzstudien

Warum kann unsere Schmerztherapie funktionieren?

Mit unserer Schmerztherapielösung ist eine starke lokale Mikrozirkulationssteigerung verbunden, die zur Auflösung des muskulären Hartspans führen kann. Hilfreich ist auch das Potential einer Entzündungshemmung, die über eine „Down-Regulation“ pro-entzündlicher Botenstoffe erfolgt.

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