Chronische Schmerzen sind eine der größten Herausforderungen der heutigen Medizin

Man könnte von einer Pandemie sprechen: In Deutschland sind 23 Millionen Menschen von chronischen Schmerzen betroffen. Für die Weltbevölkerung werden sogar fast 2,5 Milliarden chronische Schmerzpatienten angenommen.

Entsprechend steigt der Schmerzmittelverbrauch in einen Bereich, den man – wegen den damit verbundenen Risiken für Magen-Darm („Mikrobiom“) oder Herz-Kreislauf („Schlaganfall / Herzinfarkt“) – als „extrem beunruhigend“ bezeichnen muss!

Unberücksichtigt der freiverkäuflichen Schmerzmittel, werden in Deutschland annähernd 1 Milliarde Tagesdosen an Schmerz- und Entzündungshemmer verordnet. Spitzenreiter ist z.B. Ibuprofen mit 422 Mio. Tagesdosen, dicht gefolgt von Diclofenac mit 420 Mio. Tabletten täglich.

Ärzte- und Therapeutenmarathon

Die Schmerz-Diagnose ist oftmals mit einem Ärzte- und Therapeutenmarathon verbunden, wobei mehr als 40 % der Betroffenen erst nach einem Jahr oder länger die eigentliche Diagnose erhalten. Doch auch nach einer Diagnose, kann in mehr als 50% der Fälle nicht wirklich weitergeholfen werden.

Aus medizinischer Sicht austherapiert

Für viele leidgeplagte Patienten kommt nach einem monate- oder jahrelangen Ärztemarathon die große Ernüchterung, dass sie ihre Schmerzen ein Leben lang zu tragen haben. Denn irgendwann gelten sie aus medizinischer Sicht als austherapiert.

Reflexartige Operationsempfehlungen

Das Grundproblem liegt in einer einseitigen orthopädischen Sicht der Schmerzentstehung; dass ausschließlich die Wirbelsäule, die Bandscheiben oder ein knorpeliger Gelenkabbau als Hauptursache jeglicher Schmerzen des Bewegungsapparats verantwortlich sind.

Dabei wird völlig vergessen, dass die Hauptlast jeder Bewegung auf die Muskeln, Bänder und Faszien entfällt, deren Schutzreaktion (leider) röntgenologisch nicht zu erfassen ist. Die Folge sind „reflexartige“ Operationsempfehlungen aus dem Baukasten einer Reparaturmedizin, welche die Ursachen der Schmerzentstehung damit meist völlig verfehlen müssen.

Myofasziale Theorie wird zur medizinischen Gewissheit

Ob Rückenschmerzen, Arthrosen, Schulter-Arm-Syndrom, Tennisellbogen, Beckenschmerzen oder sogar Spannungskopfschmerzen: es kann in jeder Muskelgruppe zu einer sogenannten “myofaszialen” Verspannung kommen.

Diese Verspannungen basieren auf Überlastungen von Muskelfasern, wie sie z.B. bei Fehlhaltungen, Schreibtischarbeit und muskulären Defiziten nicht zu verhindern sind. Oft ist dabei auch noch die Gleitfähigkeit der die Muskeln umhüllenden Faszien vermindert, was zu Reibungen, Entzündungen und damit heftigen Schmerzen führt.

Im Körper verlaufen sich weit erstreckende myofasziale Ketten, die vom Hinterkopf und Nacken bis hinunter zu Fußsohlen reichen. Auf diese Weise können Spannungsveränderungen des Gewebes nicht nur Auswirkungen am Ort des Geschehens haben, sondern sich auch in entfernten Bereichen äußern.

Wie und wo können wir bei Schmerzen helfen?

Auf den nachfolgenden Informationsseiten gehen wir auf die einzelnen Schmerzsymptome genauer ein und erklären Ihnen, wie wir mit unserer Lösung einer Schmerztherapie behilflich sein können. Bei Interesse und Fragen stehen wir Ihnen mit medizinisch-wissenschaftlichen Rat zur Verfügung.

Beachten Sie bitte weitere wichtige Informationen auf folgenden Seiten: