Zahnschmerzen, meist wenn es überhaupt nicht passt

Es gibt nur wenige Schmerzsymptome, die so vernichtend sind und sich genau dann schmerhaft bemerkbar machen, wenn es überhaupt nicht passt. Meist dann, wenn wir unterwegs sind, am Wochenende, in der Nacht und wenn auf die Schnelle kein Zahnarzt zu erreichen ist.

Harter Zahnschmelz, weicher Kern

Auch wenn der Zahnschmelz als die härteste Substanz in unserem Körper gilt, merken wir schnell, wie verletzlich dessen Inneres ist. Denn hier erstreckt sich vom Zahnmark (Pulpa) bis ins Zahnbein ein komplexes Netzwerk aus Blut- und Lymphgefäßen und Nerven, die sehr sensibel sind. So kann jeder Karies-, Kälte-, Wärme- oder chemische Reiz zu deutlich spürbaren Schmerzreaktionen führen. Wenn sich noch dazu eine Entzündung des Zahnmarks (Pulpitis) ergibt, kommt es zu bohrenden oder pochenden Zahnschmerzen.

Entzündungen sind die eigentliche Ursache des Zahnschmerzgeschehens

wie bei vielen Entzündungen im Körper entspricht eine Entzündung der Zahnnervs (Pulpitis) einem Erstversuch, Bakterien, Fremdstoffe oder Fehlstellungen zu entfernen. Sie entsteht durch sog. Zytokine, wodurch es zur Stimulation pro-entzündlicher Mediatoren wie z.B. Prostaglandin oder Bradykinin kommt. Dies führt immer zu einer erhöhten Durchlässigkeit der dortigen Blutgefäße, was eine Schwellung zur Folge hat. Gleichzeitig senkt sie die Reizschwelle der sensiblen Nervenfasern, so dass die Schmerzempfindung deutlich anzusteigen beginnt.

Mit entzündungshemmenden Medikamenten kann man versuchen dem Zahnschmerz beizukommen. Da sich die Medikamentenstoffe jedoch im ganzen Blut verteilen, kommt nur ein winziges Quäntchen am Ort des Schmerzes an. Dies ist auch bei hochdosierten Schmerzmittels der Fall, so dass meist keine erhebliche Schmerzlinderung bzw. Schmerzreduktion zu erwarten ist.

Schmerzaufschub, bis der Zahnarzt kommt

Mit unserer Therapielösung zur Schmerztherapie besteht die Möglichkeit, gegen einen pro-entzündlichen Zytokin-Ansturm zielgerichtet vorzugehen. Besonders immer dann, wenn die Anwendung durch einen Applikator erfolgt, der speziell für die die Behandlung sehr kleiner Areale entwickelt wurde. Denn im Gegensatz zu medikamentösen Entzündungshemmern, die sich im Körper verteilen, wird die Wirkung unseres Verfahrens damit sogar noch potenziert. So kann sich die Entzündung nicht nur für wenigstens kurze Zeit reduzieren, sondern auch verhindern, dass die Schmerzschwelle der Schmerzfasern immer weiter nach unten sinkt. Erfahrungsgemäß dürfte es damit gelingen, Zeiträume von ein bis zwei Tagen (z.B. an Wochenenden) zu überbrücken, bis die “Rettung” durch einen Zahnarzt möglich ist.

Schmerzbehandlung bei Zahnschmerzen

In einer randomisierten und placebokontrollierten Studie wurde an 120 Patienten, denen ein unterer Backenzahn (3. Molar) gezogen wurde, ein Test durchgeführt. Hier zeigte sich, dass die durchgeführte PEMF-Behandlung nicht nur zu einer Schmerzreduktion führt (Schmerzskala VAS), sondern auch zu einer signifikanten Heilungsbeschleunigung.

Detaillierte Informationen zu den zugrunde liegenden Studien zur Behandlung von Zahnschmerzen erhalten Sie auf der Seite Schmerzstudien

Warum kann unsere Schmerztherapie funktionieren?

Kommt es zu einer Wundheilungsstörung nach Zahnextraktion, die man im ärztlichen Fachchinesisch auch „Dolor post“, „Osteitis alveolaris“, „Alveolitis sicca“ oder im Englischen „dry socket“ nennt, fällt der damit verbunden Schmerz meist sehr heftig aus. Zwar ist das normalerweise mit keiner Vereiterung oder einem Abszess verbunden, sondern beruht allein auf einem reinen Entzündungsschmerz. Die entzündungsreduzierende Wirkung unserer Schmerztherapie wird von Zahnärzten, die unsere Systeme verwenden bestätigt.

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